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Biography

Íride Martínez wurde in Costa Rica geboren und begann dort ihre musikalische Ausbildung.

Später wechselte sie zum Studium nach Los Angeles, dann nach Italien und schließlich zu der Münchener Sopranistin Wilma Lipp in Deutschland.

Íride Martínez erfreute sich füher Erfolge durch mehrere wichtige internationale Auftritte, u.a. bei der Bilbao Singing Competition in Spanien und der Caniglia Competition in Italien.

Nach mehreren Gastspielen in Italien und Argentinien ging sie nach Deutschland, zunächst zum Ensemble der Braunschweiger Oper, danach zum Ensemble der Kölner Oper.

Ihr Internationaer Durchbruch gelang 1998, in der Rolle der Viola in der Weltpremiere von Manfred Trojahn's Was Ihr Wollt an der Bayrischen Staatsoper in München.
Fünfzig Fachjournalisten wählten sie in 1998 zum Nachwuchstalent des Jahres.

Beim Ludwigsburg-Festival begeisterte sie als "Pamina" in Mozart's Die Zauberflötel, und sang zur gleichen Zeit in der Kölner Oper die Rolle der Nachtigall in Braunfels' Opera Die Vögel (The birds).

1999 erhielt sie eine Einladung der Semper Oper in Dresden zu einer Neuproduktion der Ariadne auf Naxos von Sir Colin Davis und dirigiert von Marco Arturo Marelli.

Íride Martínez triumphierte als "Zerbinetta" und erhielt in der nachfolgenden Saison ein Reangagement für die Rolle der "Sophie" in Der Rosenkavalier, dirigiert von Semyon Bychkov.

Ihr ständig erweitertes Repertoire beinhaltet außerdem die Rolle der "Nanetta" in Verdi's Falstaff, "Giulietta" in I Capuleti e i Montecchi, die Titelrolle in Donizetti's Lucia di Lammermoor genauso wie "Gilda" in Rigoletto und "Norina" in Don Pasquale, "Adina" in L'Elisir d'amore, und "Violetta" in La Traviata.

Ihr Debut bei den Bregenz Festspielen gab sie 2000 als "Queen Schemacha" , einer Pountney/Fedosejev's Produktion von Rimski-Korsakov's Der Goldene Hahn mit dem Wiener Symphonieorchester und feierte zur gleichen Zeit als Flaminia in Joseph Haydn's Il mondo della luna, dirigiert von René Jacobs, beim Innsbruck Festival einen weiteren wichtigen Erfolg ihrer Karriere.

2002 sang sie die Rolle der "Marfa" in The Tsar's Bride von Nikolai Rimsky-Korsakov Wiener Konzerthaus und beim Salzburg Festival; dort als "Semele" in Die Liebe der Danae.

Im Jahr 2003 kehrte sie nach Salzburg zurück und übernahm die Rolle der "Konstanze" in Mozart's Die Entführung aus dem Serail, dirigiert von Ivor Bolton.
2004 sang sie verschiedene Matines des Festivals.

Íride Martínez trat regelmäßig auf beim Spoleto Festival in Italien, ebenso in Rom, Essen, Hamburg, and Frankfurt.
Sie arbeitete u. a. mit den Bamberger Symphonikenr unter Claus Peter Flor und dem Gürzenich Orchestra in Köln, dirigiert von James Conlon.

Wichtige weiitere Stationen waren in Zürich das Lucerne Festival und die Wiener Symphoniker, in Turin mit dem Orchestra della RAI, die Santa Cecilia Rom und Konzerte mit dem Tschechischen Philharmonischen Orchester in Prag.

Im Juni 2003 bejubelten die Kritiken ihr Berlin-Debut mit den Berliner Philharmonischen Orchester.
Ihr Repertoire zeitgenössischer Musik verschaffte ihr Engagements bei den Münchener Philharmonikern, bei den Radiosymphonieorchestern in Hannover und Frankfurt, und im Herbst 2000 sang sie die Première von Arvo Pärt's Como anhela la cierva im Palais Garnier in Paris.


Unter den Engagements in der Saison 2003/04 waren die Weltpremiere von Matthias Pintscher's L'Espace dernier an der Opéra National Bastille in Paris.
Zum ganz spezielles Highlight geriet ihre Rolle der "Queen Maria Luisa" in Menotti's Goya an der Seite von Placido Domingo auf dem Festival Vienna KlangBogen im Juli 2004.




Iride Martinez